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Der Kulturclub Gilgenberg wurde 1982 gegründet. Angefangen haben die organisatorischen Aktivitäten schon 1981. Als Gewinner des Wettbewerbs zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Kanton Solothurn“ gewann eine Gruppe Jugendlicher aus dem Schwarzbubenland Fr. 8'000.— für ihr Projekt „Openair Nunningen“. Beim ersten Openair wurde das Geld nicht vollständig aufgebraucht. Somit war das Startkapital für den nächsten Anlass vorhanden. Der Verein wurde ins Leben gerufen, dass die Organisation weiterer Anlässe auf einer rechtlichen Basis stattfindet. Trotz anfänglichem Wetterpech gelang es immer wieder, ein hochmotiviertes OK auf die Beine zu stellen, den Anlass erfolgreich und ohne negative Zwischenfälle zu beenden! Belohnt wurde unser Einsatz durch die vielen positiven Reaktionen in den Medien, von Freunden, von teilnehmenden Musikern und nicht zuletzt sogar von den lokalen Behörden, die unserem Openair Anfangs eher skeptisch gegenüberstanden. Dass unser Anlass und unsere Arbeit auch vom Kanton Solothurn gewürdigt wird, zeigte sich durch die Verleihung des „Kulturpreises für Kulturvermittlung 1994“. Auf diese Auszeichnung sind wir sehr stolz, wurde doch dieser Preis noch nie an einen Verein vergeben.

Parallel zum Openair werden laufend neue Ideen kreiert und zum Teil umgesetzt. Der erste Versuch, nebst dem Openair ein kleineres Konzert mit lokalen Bands zu organisieren, endete mit einem Flopp!

Der nächste Anlass verwöhnte uns ab Beginn mit Erfolg: Der Künstlermaskenball! Für einige ein Reizwort, für andere das Grösste und Schönste an der Fasnacht! Mit bekannten Rock- und Bluesbands und DJ’s wurden unsere Gäste, die fast ausnahmslos kostümiert und kunstvoll geschminkt waren, verwöhnt. Eine hochkarätige Jury aus professionellen Künstlern und Gestaltern erkor die Gewinner. Leider existiert dieser Event zur Zeit nicht mehr. Über einen Neubeginn oder Alternativen wird diskutiert.

Vom Erfolg verwöhnt und mutig wurde an einem Spezialweekend mit Brainstorming nach neuen Ideen gesucht. Das Projekt, auf dem Schloss Gilgenberg ein Openair Kino zu machen, setzte sich durch und wurde realisiert. Dieser Anlass wurde zur Tradition und erfreut jeden August hunderte von Besuchern, Jung und Alt, eine Woche lang in den Gemäuern der Ruine.

Der jüngste und kleinste unserer Anlässe ist die Walpurgisnacht auf dem Nunnigerberg. Das besondere daran ist, es gibt keine elektrische Energie. Bewusst wird darauf verzichtet. Sogar die Bands spielen bis anhin nur mit akustischen Instrumenten.

Zur Organisation des Vereins:

Für jeden Anlass wird jeweils ein OK zusammengestellt. Das Konzept für den Anlass wird entworfen, überarbeitet oder im Detail verfeinert. Die Ressorts werden verteilt und in Eigenverantwortung ausgeführt. Ebenso muss ein Budget erstellt werden. Das Konzept und Budget müssen dem Verein vorgestellt werden und werden an der Vereinsversammlung oder an der GV verabschiedet. Für den jeweiligen Anlass wird ein Verantwortlicher/Ansprechpartner bestimmt, der die Einsätze und deren Ablauf koordiniert. Die Helfer in den OKs rekrutieren sich vor allem aus Mitgliedern des Kulturclubs Gilgenberg, sie müssen aber nicht zwangsläufig dem Verein angehören. Dasselbe gilt auch für HelferInnen an den Anlässen selbst.

Der Verein wird auch in Zukunft Initiativen ergreifen, Anlässe mit kulturellem Hintergrund zu organisieren und durchzuführen. Ebenso setzen wir uns ein, zur Tradition gewordene Anlässe, mit jungen und motivierten Leuten neu zu beleben und weiter zu entwickeln, was uns bisher mit dem Openair gelungen ist.
Der Mitgliederbestand ist im Jahr 2017 bei 30 Leuten im Alter zwischen ca. 20-55 Jahren, wovon ca. ¼ Frauen sind.


Anhang: Auszug aus den Statuten

Grundsätze:
-    Der Arbeitseinsatz der Mitglieder wird nicht materiell entlöhnt. Materielle Gewinne werden sinnvoll umgesetzt.
-    Von einem OK-Mitglied wird aktiver Einsatz an Sitzungen und an den von ihm gewählten Anlass erwartet, wie z.B. pünktliches Erscheinen an Sitzungen/Verbindlichkeit von Aufträgen (Inhalt und Termin) / messbare, kontrollierbare, beobachtbare und terminierte Zielvorgaben.
-    In geschäftlichen Dingen wird höchste Unabhängigkeit gewahrt.
-    Musik bildet einen Schwerpunkt der Veranstaltungen.
-    Anlässe finden immer in der Region statt und können sich laufend ändern.
-    Veranstaltungen sind öffentlich, für alle Interessierten zugänglich.
-    Anlässe sollen kostenneutral abgeschlossen werden. (wird ersetzt!)

Ziele:
-    Der Verein nimmt in kulturpolitischen Fragen Stellung.
-    Die Arbeit der Mitglieder beinhaltet immer Raum für kreative Lösungen.
-    Die Anlässe bieten Raum für persönlichen und ideelen Profit für die Teammitglieder.
-    Die Kommunikation im Team ist offen, frei und leicht zu führen.
-    Die Aufgabenverteilung im Team ist wechselnd.
-    Die Teammitglieder interpretieren ihre Rollen flexibel.
-    Ins Team werden laufend Nachwuchskräfte aufgenommen und integriert.
-    Anlässe nehmen höchstmögliche Rücksicht auf Umwelt und Gesundheit.
-    Der Qualitätsstandard unserer Veranstaltungen erreicht mindestens die Höhe von vergleichbaren Anlässen.